Syndromale Erkrankungen

Junge sitzt lächelnd auf einer gelben Schaukel im Freien, umgeben von Bäumen

Nicht organspezifische Erkrankungen

Syndrome

Syndromale Erkrankungen umfassen eine Vielzahl genetisch bedingter Störungen, die durch charakteristische Muster von körperlichen, geistigen oder verhaltensbezogenen Anomalien gekennzeichnet sind. Diese Erkrankungen können verschiedene Systeme des Körpers betreffen, darunter das Skelett, die Muskeln und das Nervensystem. Viele dieser Syndrome sind bereits bei der Geburt erkennbar, einige entwickeln sich jedoch erst im Laufe der Kindheit. Die Diagnose erfordert häufig eine umfassende genetische Untersuchung, um die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren.

Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von vier Muskeln und dazugehörigen Sehnen, die den Oberarmkopf umfasst und so eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung und Bewegung des Schultergelenks spielt. Bei ständiger Beanspruchung kommt es zu einem zunehmenden Verschleiß dieser Muskeln und Sehnen und dann zu einem Riss der Rotatorenmanschette.

Sind die Sehnen einmal gerissen, wachsen sie nicht von selbst wieder zusammen. Häufig sind diese schleichenden Veränderungen der Rotatorenmanschette nicht immer symptomatisch und werden erst spät vom Patienten durch Schmerzen und zunehmenden Kraft- und Funktionsverlust, insbesondere bei Überkopfbewegungen, bemerkt.

Die Behandlung von syndromalen Erkrankungen konzentriert sich auf die Linderung der Symptome und die Unterstützung der betroffenen Kinder in ihrer Entwicklung. Eine multidisziplinäre Herangehensweise ist oft erforderlich, die Genetik, Orthopädie, Physiotherapie, Ergotherapie und gegebenenfalls auch pädagogische Unterstützung umfasst. Orthopädische Maßnahmen können notwendig sein, um Fehlstellungen zu korrigieren oder das Wachstum zu unterstützen.

In einigen Fällen können operative Eingriffe erforderlich sein, um schwerwiegende Fehlbildungen zu beheben. Auch medikamentöse Therapien kommen zum Einsatz, um Schmerzen zu lindern oder Stoffwechselprozesse zu regulieren.

Die Nachbehandlung bei syndromalen Erkrankungen ist langfristig und oft lebenslang erforderlich. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei verschiedenen Fachärzten sind notwendig, um die Entwicklung des Kindes zu überwachen und eventuelle neue Symptome frühzeitig zu erkennen.

Physiotherapie und Ergotherapie spielen eine zentrale Rolle in der langfristigen Betreuung, um die Mobilität zu erhalten und die Selbstständigkeit zu fördern. Auch die psychosoziale Unterstützung der Familie ist ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge, da die Betreuung eines Kindes mit einer syndromalen Erkrankung oft eine große Herausforderung darstellt.

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Porträt von Dr. med. Eva von Stillfried, einer Frau mit langen blonden Haaren, die lächelt und eine weiße Arbeitskleidung trägt, vor einem unscharfen Hintergrund mit blauen und hellen Farbtönen

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Behandlung Syndromale Erkrankungen

  • Porträt von Dr. med. Eva von Stillfried, einer Frau mit langen blonden Haaren, die lächelt und eine weiße Arbeitskleidung trägt, vor einem unscharfen Hintergrund mit blauen und hellen Farbtönen
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    Dr. med. Eva von Stillfried

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  • Dr. med. Susanne Weber in weißem Kittel, lächelnd in einem hellen Klinikflur mit großen Fenstern im Hintergrund
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    Dr. med. Susanne Weber

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