Bakterielle und rheumatische Gelenk- und Knochenentzündungen

Zwei kleine Mädchen halten Händchen und rennen fröhlich über eine sonnige Wiese, umgeben von Bäumen

Nicht organspezifische Erkrankungen

Osteomyelitis & Arthritis

Bakterielle und rheumatische Gelenk- und Knochenentzündungen sind ernsthafte Erkrankungen, die das kindliche Skelettsystem betreffen. Osteomyelitis ist eine Infektion des Knochens, während Arthritis eine Entzündung der Gelenke beschreibt, die sowohl bakteriellen als auch autoimmunen Ursprungs sein kann. Diese Erkrankungen können akut auftreten und erfordern eine schnelle Diagnose und Behandlung, um bleibende Schäden am Skelettsystem zu vermeiden. Bei Kindern ist das Immunsystem noch in Entwicklung, was sie besonders anfällig für solche Erkrankungen macht.

Die Ursachen für Osteomyelitis und bakterielle Arthritis sind oft bakterielle Infektionen, die durch offene Wunden, Operationen oder über das Blut in den Knochen oder die Gelenke gelangen. Rheumatische Arthritis hingegen ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise das eigene Gewebe angreift. 

Zu den Symptomen gehören starke Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit der betroffenen Gelenke oder Knochen. Fieber und allgemeines Unwohlsein können ebenfalls auftreten. Unbehandelt können diese Entzündungen zu bleibenden Schäden am Skelett und zu Wachstumsstörungen führen.

Die Behandlung von bakteriellen Gelenk- und Knochenentzündungen erfordert eine sofortige antibiotische Therapie, um die Infektion zu bekämpfen. In schweren Fällen kann eine operative Sanierung notwendig sein, um infiziertes Gewebe zu entfernen und die Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

Bei rheumatischen Erkrankungen kommen entzündungshemmende Medikamente, Immunmodulatoren und Physiotherapie zum Einsatz, um die Entzündung zu kontrollieren und die Gelenkfunktion zu erhalten. Eine frühzeitige Diagnostik und Therapie sind entscheidend, um Langzeitfolgen zu minimieren und die Lebensqualität des Kindes zu verbessern.

Die Nachbehandlung umfasst regelmäßige Kontrolluntersuchungen, um den Therapieerfolg zu überwachen und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Bei bakteriellen Infektionen ist eine mehrwöchige Antibiotikatherapie oft notwendig, begleitet von physiotherapeutischen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gelenk- und Muskelfunktion.

Kinder mit rheumatischen Erkrankungen benötigen eine langfristige Betreuung, die Anpassungen der medikamentösen Therapie und fortlaufende physiotherapeutische Unterstützung einschließt. Ziel ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und dem Kind eine möglichst normale körperliche Entwicklung zu ermöglichen.

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Behandlung Bakterielle und rheumatische Gelenk- und Knochenentzündungen

  • Porträt von Dr. med. Eva von Stillfried, einer Frau mit langen blonden Haaren, die lächelt und eine weiße Arbeitskleidung trägt, vor einem unscharfen Hintergrund mit blauen und hellen Farbtönen
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    Dr. med. Eva von Stillfried

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  • Dr. med. Susanne Weber in weißem Kittel, lächelnd in einem hellen Klinikflur mit großen Fenstern im Hintergrund
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