Spastische Krankheitsbilder

Junge kniet auf dem Boden und malt mit gelber Kreide auf einem Gehweg, umgeben von grünem Laub

Nicht organspezifische Erkrankungen

Infantile Cerebralparese

Die infantile Cerebralparese (ICP) ist eine dauerhafte, aber nicht fortschreitende Störung der Bewegung und Haltung, die durch eine Schädigung des unreifen Gehirns während der Schwangerschaft, der Geburt oder der frühen Kindheit verursacht wird. Spastische Krankheitsbilder sind die häufigste Form der ICP, bei der eine erhöhte Muskelspannung (Spastizität) vorliegt. Diese führt zu Bewegungsstörungen, die das alltägliche Leben des Kindes erheblich beeinträchtigen können. Die Schwere der Symptome variiert von milden Bewegungseinschränkungen bis hin zu schweren Behinderungen.

Die Ursachen der infantilen Cerebralparese sind vielfältig und umfassen genetische Faktoren, Frühgeburt, Sauerstoffmangel während der Geburt, Infektionen während der Schwangerschaft und Gehirnblutungen. Die Symptome spastischer Formen der ICP äußern sich durch steife Muskeln und unkontrollierte Bewegungen, die typischerweise in den Beinen, Armen oder dem gesamten Körper auftreten.

Kinder mit spastischer ICP haben oft Schwierigkeiten beim Gehen, Stehen und in der Feinmotorik. In einigen Fällen treten auch weitere Beeinträchtigungen wie Sprachstörungen, Seh- oder Hörprobleme und geistige Behinderungen auf.

Die Behandlung der infantilen Cerebralparese erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes abgestimmt ist. Physiotherapie ist ein zentraler Bestandteil der Therapie, um die Muskulatur zu stärken, Bewegungsmuster zu verbessern und Kontrakturen zu vermeiden.

Zusätzlich können Ergotherapie und Logopädie zur Förderung der Feinmotorik und der Sprachentwicklung eingesetzt werden. In einigen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung notwendig sein, um die Muskelspastik zu reduzieren. Auch operative Eingriffe, wie die Verlängerung von Sehne

Die Nachbehandlung bei infantiler Cerebralparese ist langfristig und erfordert regelmäßige Anpassungen der Therapiepläne entsprechend der Entwicklung des Kindes. Fortlaufende physiotherapeutische Maßnahmen sind unerlässlich, um die Mobilität und Selbstständigkeit zu fördern. 

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Orthopäden, Neurologen, Physiotherapeuten und anderen Fachdisziplinen ist entscheidend, um den besten Behandlungsweg zu gewährleisten. Auch die psychosoziale Unterstützung der Familie spielt eine wichtige Rolle, um die Bewältigung des Alltags und die Integration des Kindes in soziale Strukturen zu erleichtern.

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Porträt von Dr. med. Eva von Stillfried, einer Frau mit langen blonden Haaren, die lächelt und eine weiße Arbeitskleidung trägt, vor einem unscharfen Hintergrund mit blauen und hellen Farbtönen

Ärzteteam

Behandlung Infantile Cerebralparese (spastische Krankheitsbilder)

  • Porträt von Dr. med. Eva von Stillfried, einer Frau mit langen blonden Haaren, die lächelt und eine weiße Arbeitskleidung trägt, vor einem unscharfen Hintergrund mit blauen und hellen Farbtönen
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    Dr. med. Eva von Stillfried

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  • Dr. med. Susanne Weber in weißem Kittel, lächelnd in einem hellen Klinikflur mit großen Fenstern im Hintergrund
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    Dr. med. Susanne Weber

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